Brassica rapa subsp. rapa
Herbstrübe
Volksnamen: Wasserrübe, Stoppelrübe
Foto: Rasbak · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Herbstrübe ist die spät gesäte Schwester der Mairübe — eine saftige, milde Speiserübe, die als Nachkultur auf abgeerntete Beete gesät wird. Traditionell folgt sie auf das Getreide aufs Stoppelfeld, daher der Name Stoppelrübe. Sie liefert im Herbst frisches Gemüse, wenn andere Kulturen längst abgeräumt sind.
Pflegehinweise
Säe sie ab Juli bis August dünn direkt ins Beet, gern nach einer früh geräumten Vorkultur wie Erbsen oder Salat. Halte den Boden in der Keimphase feucht und vereinzle die Sämlinge auf etwa eine Handbreit. Ernte ab Oktober vor strengem Dauerfrost; leichte Fröste vertragen die Knollen gut und werden dadurch milder.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, humos, durchlässig
Die Herbstrübe mag einen lockeren, durchlässigen Boden mit etwas Humus, sandig-lehmig ist ideal. Staunässe musst du vermeiden, sonst werden die Rüben faulig oder holzig; saure Böden hellst du vor der Aussaat mit Kalk auf, da die Rübe auf zu niedrige pH-Werte empfindlich reagiert.
Kohlgewächse sind starkzehrend und anfällig für Kohlhernie — halte 4 Jahre Anbaupause ein und folge nicht direkt auf andere Kreuzblütler wie Radieschen oder Senf.
Düngung
Schwachzehrer
Arbeite vor der Aussaat im Frühjahr oder vor der Herbstkultur im Sommer etwas reifen Kompost flach in den Boden ein, mehr braucht die genügsame Rübe meist nicht. Verzichte auf frischen Mist und stickstoffbetonte Düngung, sonst schießt die Pflanze ins Kraut statt schöne Knollen zu bilden und der Geschmack leidet. Auf eine gute Kalkversorgung des Bodens solltest du achten.
Mischkultur
Lieber nicht
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