Matricaria chamomilla
Echte Kamille
Volksnamen: Feldkamille, Kamille
Foto: Rob Hille · Public Domain · Quelle
Beschreibung
Die Echte Kamille erkennst du am hohlen Blütenboden und ihrem unverwechselbar süßlichen Duft — sie ist das klassische Kraut für einen beruhigenden Tee. Als einjährige Selbstaussäerin kehrt sie Jahr für Jahr von allein in dein Beet zurück.
Pflegehinweise
Säe sie ab März als Lichtkeimer direkt ins Beet und drücke das Saatgut nur leicht an, ohne es mit Erde zu bedecken. Sie kommt an sonnigem, eher magerem Standort am besten zurecht und braucht kaum Wasser. Ernte die Blütenköpfe an einem trockenen Vormittag, wenn die weißen Zungenblüten waagerecht stehen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, mager
Echte Kamille mag lockere, gut durchlässige Böden ohne Staunässe — am wohlsten fühlt sie sich auf nährstoffarmen bis mäßig versorgten, lehmig-sandigen Standorten, dort blüht sie reich und bildet viele ätherische Öle. Saure Böden unter pH 6,5 meidest du besser, denn als Heil- und Teepflanze reichert Kamille im Sauren leichter Schwermetalle in den Blüten an; schwere, nasse Tonböden sind ungeeignet.
Düngung
Schwachzehrer
Auf einem normal versorgten Gartenboden braucht die Kamille gar keine Düngung. Nur wenn dein Boden sehr ausgelaugt und humusarm ist, arbeitest du vor der Frühjahrsaussaat eine dünne Lage reifen Kompost flach ein. Halte dich mit stickstoffreichen Gaben zurück — zu viel Stickstoff treibt das Blattwerk auf Kosten der Blüten und senkt den Gehalt an wertvollen ätherischen Ölen.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Lieber nicht
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