Brassica rapa var. rapa
Mairübe
Volksnamen: Navette, Speiserübe
Foto: Peter Presslein · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Mairübe ist eine zarte, schnellwachsende Frühlingsrübe mit mildem, leicht süßlichem Geschmack — innerhalb weniger Wochen erntereif. Sie schmeckt jung und klein am besten, roh im Salat ebenso wie kurz gedünstet. Eine bewährte Sorte ist die rotweiße *'Teltower Rübchen'* für aromatische Wintergerichte.
Pflegehinweise
Säe ab März bis April dünn direkt ins Beet und halte den Boden gleichmäßig feucht, damit die Knollen zart bleiben. Vereinzle früh auf etwa Fingerbreite, denn zu eng stehende Rüben bleiben klein. Ernte schon nach sechs bis acht Wochen, solange die Knollen jung und höchstens golfballgroß sind — überständig werden sie holzig und scharf.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, humos, durchlässig
Gib der Mairübe einen lockeren, gut durchlässigen Boden — leicht, sandig bis lehmig-humos. Schwere, kalte Tonböden und Staunässe meidet sie, das bremst die Rüben und mindert das Aroma. Als Kreuzblütler ist sie kohlhernie-gefährdet: Halte den pH-Wert eher im neutralen Bereich (Richtung 7) und kalke bei zu saurem Boden vor der Aussaat auf.
Kohlgewächse sind starkzehrend und anfällig für Kohlhernie — halte 4 Jahre Anbaupause ein und folge nicht direkt auf andere Kreuzblütler wie Radieschen oder Senf.
Düngung
Schwachzehrer
Die Mairübe ist genügsam und braucht während der Kultur keine Düngung. Arbeite im Herbst des Vorjahres oder im frühen Frühjahr vor der Aussaat reifen Kompost flach in den Boden ein — das reicht als Grundversorgung. Verzichte auf frischen Mist und auf stickstoffbetonte Gaben: zu viel Stickstoff treibt Blattmasse statt Rübe und verschlechtert den Geschmack.
Mischkultur
Lieber nicht
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