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Erbse ‚Kleine Rheinländerin’

Sortenpass

Erbse ‚Kleine Rheinländerin’

Pisum sativum · Fabaceae

Reifezeit
früh
Wuchsstärke
mittel

Über diese Sorte

Eine alte deutsche Schalerbse aus dem Rheinland mit niedrigem, standfestem Wuchs, die mit wenig Rankhilfe auskommt. Sie reift früh und liefert viele kleine, kräftig schmeckende Hülsen. Reife Körner kannst du gut zum Trocknen für Suppen und Eintöpfe stehen lassen.

Der Geschmack ist herzhafter und nussiger als bei modernen Süßerbsen — ein Aroma, das in der Küche an Erbsensuppe von früher erinnert.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.2–78.0

Bodenart

lehmig, humos, durchlässig

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeHülsenfrüchte
WasserbedarfMittel

Erbsen wollen einen humosen, tiefgründigen, gut gelockerten Lehmboden mit guter Durchlüftung — Staunässe und Verdichtung schaden den Knöllchenbakterien und damit der Stickstoffbindung. Schwere Tonböden und reine Sandböden sind weniger geeignet; liegt der pH unter 6, kalke vor der Aussaat, sonst arbeiten die Rhizobien nicht.

Hülsenfrüchte sammeln über Knöllchenbakterien Stickstoff und sind ideale Vorfrucht für Starkzehrer — selbst brauchen sie rund 4 Jahre Pause am gleichen Platz.

Düngung

Schwachzehrer

Als Leguminose versorgt sich die Erbse über Knöllchenbakterien weitgehend selbst mit Stickstoff — dünge ihr also keinen Stickstoff, das stört sogar die Symbiose. Arbeite im Frühjahr vor der Aussaat etwas reifen Kompost flach in den Boden ein; das stellt Phosphor und Kalium organisch bereit (Phosphor fördert die Knöllchenbildung). Während des Wachstums keine weitere Düngung nötig.

Mischkultur