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Mangold ‚Vulkan’

Sortenpass

Mangold ‚Vulkan’

Beta vulgaris subsp. cicla · Amaranthaceae

Reifezeit
mittel
Wuchsstärke
stark

Über diese Sorte

Ein leuchtend rotstieliger Stielmangold mit dunkelgrünen, rot geaderten Blättern — die kräftige Farbe bleibt auch nach dem kurzen Dünsten erhalten. Die fleischigen Stiele garst du wie Spargel, die Blätter wandern wie Spinat in die Pfanne. *Vulkan* treibt nach dem Schnitt zügig wieder nach, sodass du über Monate immer wieder pflücken kannst. Samenfest, also kannst du von deinen schönsten Pflanzen selbst Saatgut ziehen.

Mild mit einer leicht herben Note, die roten Stiele sind etwas würziger als helle Sorten. Junge Blätter eignen sich roh für den Salat.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

humos, lehmig, durchlässig, nährstoffreich

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart mit Schutz
FruchtfolgeGänsefußgewächse
WasserbedarfMittel

Mangold braucht einen tiefgründigen, lockeren, humusreichen Boden mit guter Wasserspeicherfähigkeit — Staunässe verträgt er nicht. Als Tiefwurzler mag er einen mindestens 30 cm tief gelockerten Untergrund ohne Verdichtung; Kalk und leicht alkalische Böden bis pH 7,5 sind kein Problem, versauerten Boden meidet er.

Gänsefußgewächse (Rote Bete, Mangold, Spinat) mittelzehrend — rund 3 Jahre Pause reichen, vermeide direkte Abfolge innerhalb der Gruppe.

Düngung

Mittelzehrer

Arbeite im Frühjahr vor der Aussaat reifen Kompost und Hornspäne flach in den Boden ein — das versorgt die Pflanze langsam und gleichmäßig. Bei langer Standzeit kannst du ab Mitte Juni nach dem ersten Schnitt mit Brennnesseljauche oder Komposttee nachdüngen. Dünge nicht zu stickstoffbetont, sonst lagert Mangold — besonders im Halbschatten — vermehrt Nitrat in den Blättern ein.

Mischkultur