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Brassica rapa var. nipposinica

Mizuna

Volksnamen: Japanischer Blattsenf, Spinatsenf

MizunaKategorie-Bild

Beschreibung

Mizuna ist ein japanischer Blattsenf mit zarten, tief gefiederten Blättern und einem milden, nur leicht senfigen Geschmack — deutlich sanfter als die meisten Asia-Salate. Die federförmigen Blätter machen sich roh im Salat ebenso gut wie kurz gedünstet, und die Pflanze ist erstaunlich frosthart.

Pflegehinweise

Säe sie direkt ins Beet vom Frühjahr bis in den Spätsommer und halte den Boden gleichmäßig feucht für zarte, milde Blätter. Ernte als Schnitt-Salat mit der Schere knapp über dem Boden, dann treibt Mizuna mehrfach wieder aus und liefert über Wochen Nachschub. Im Herbst ausgesät übersteht sie unter einem Vlies auch kräftige Fröste und versorgt dich bis in den Winter.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–78.0

Bodenart

humos, durchlässig, feucht, nährstoffreich

LichtHalbschatten
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeKohlgewächse
WasserbedarfMittel

Mizuna mag einen lockeren, humosen Boden, der gleichmäßig feucht bleibt, aber gut abtrocknet — Staunässe verträgt sie nicht. Halte den Boden eher feucht, denn Trockenheit lässt sie schnell schossen.

Kohlgewächse sind starkzehrend und anfällig für Kohlhernie — halte 4 Jahre Anbaupause ein und folge nicht direkt auf andere Kreuzblütler wie Radieschen oder Senf.

Düngung

Mittelzehrer

Arbeite vor der Aussaat im Frühjahr (März/April) oder Spätsommer (August/September) reifen Kompost flach in den Boden ein. Auf mageren Böden gibst du etwas Hornspäne dazu. Bei gut vorbereiteter Fläche brauchst du während der kurzen Kultur meist nicht nachzudüngen — zu viel Stickstoff macht die Blätter weich.

Mischkultur

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