Sortenpass
Rote Bete ‚Boldor’
Beta vulgaris subsp. vulgaris · Amaranthaceae
- Reifezeit
- mittel
- Wuchsstärke
- mittel
Über diese Sorte
Eine goldgelbe Sorte mit orangeroter Schale und leuchtend gelbem Fleisch, das beim Kochen nicht ausblutet und deine Hände und das Schneidebrett sauber lässt. Sie schmeckt milder und nussiger als die roten Klassiker und macht sich roh geraspelt im Salat genauso gut wie gebacken. Boldor ist samenfest und keimt etwas zögerlicher — gleichmäßig feucht halten lohnt sich.
Mild, nussig-süß und ohne die kräftige Erdnote der roten Typen. Eine gute Wahl, wenn dir klassische Rote Bete zu intensiv ist.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, durchlässig, lehmig, nährstoffreich
Rote Bete mag tiefgründige, humose und gut durchlässige Böden ohne Staunässe – am besten lockerer Lehm, in dem die Rübe ungehindert wachsen kann. Der pH-Wert liegt optimal bei 6,0–7,0; auf sauren Böden (unter 6) reagiert sie mit Mangelerscheinungen, über 7,5 wird die Aufnahme von Eisen und Bor schlechter. Kalk daher nur dosiert und am besten im Herbst nach Bodentest geben.
Gänsefußgewächse (Rote Bete, Mangold, Spinat) mittelzehrend — rund 3 Jahre Pause reichen, vermeide direkte Abfolge innerhalb der Gruppe.
Düngung
Mittelzehrer
Im Frühjahr vor der Aussaat reifen Kompost flach in den Boden einarbeiten; auf nährstoffärmeren Böden zusätzlich Hornspäne als langsam wirkende Stickstoffquelle untermischen. Dünge zurückhaltend – zu viel Stickstoff treibt Blattmasse statt Knolle und erhöht den Nitratgehalt. Keinen frischen, unverrotteten Mist verwenden.
