Pisum sativum var. saccharatum
Zuckererbse
Volksnamen: Zuckerschote, Kaiserschote, Kefe
Foto: JS · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Bei der Zuckererbse isst du die ganze, zarte Schote samt der noch winzigen Kerne — sie hat keine pergamentartige Innenhaut. Frisch vom Strauch ist sie herrlich süß und knackig, weshalb sie selten den Weg in die Küche findet. Als Schmetterlingsblütler verbessert sie ganz nebenbei den Boden mit Stickstoff.
Pflegehinweise
Säe ab März bis Mai direkt ins Beet in eine flache Rille rund 4 cm tief und stelle früh ein Reisig- oder Netzgerüst zum Klettern auf. Halte den Boden gleichmäßig feucht, besonders ab der Blüte. Ernte die Schoten jung und laufend, solange die Kerne erst angedeutet sind — das hält die Pflanze im Ertrag.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, nährstoffreich
Gib der Zuckererbse einen lockeren, tiefgründigen und humosen Boden mit guter Durchlässigkeit — mittelschwerer Lehm ist ideal, sehr sandige oder schwere, verdichtete Böden mag sie nicht. Staunässe verträgt sie gar nicht: Halte den Boden gleichmäßig feucht, aber nie nass, und arbeite in schwere Böden vor der Aussaat reifen Kompost und etwas Sand ein. Wichtig ist ein neutraler pH ab 6,0, sonst funktioniert die Symbiose mit den Knöllchenbakterien nicht.
Hülsenfrüchte sammeln über Knöllchenbakterien Stickstoff und sind ideale Vorfrucht für Starkzehrer — selbst brauchen sie rund 4 Jahre Pause am gleichen Platz.
Düngung
Schwachzehrer
Als Hülsenfrucht versorgt sich die Zuckererbse über Knöllchenbakterien selbst mit Stickstoff aus der Luft — dünge sie deshalb nicht zusätzlich mit Stickstoff, das fördert nur Blattwerk auf Kosten der Hülsen. Arbeite im Herbst oder zeitigen Frühjahr nur etwas reifen Kompost flach ein, das verbessert die Bodenstruktur und die Phosphor- und Kaliumversorgung. Frischen Mist vermeiden. Bei stark saurem Boden vorab leicht kalken, damit die Symbiose mit den Knöllchenbakterien funktioniert.
Mischkultur
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